Das Soziale Netzwerk auf das alle Musiker gewartet haben: Drooble

Wer lange genug dabei war, ist bestimmt in der Lage etliche soziale Netzwerke zu nennen, die vollständig oder teilweise auf Musiker und Musik-Fans (in weiterem Sinne auch Scene-Kids umfassend) ausgelegt waren. MySpace, Netlog, Reverbnation, Last.fm und Spotify. Sie alle haben auch eine Sache gemeinsam was deren Funktion als Soziales Netzwerk angeht: Sie sind gescheitert. Facebook hat ohnehin bereits ein Monopol im Social Networking Bereich, doch seit einigen Jahren ist es auch was die Onlinepräsenz von Musikern angeht die einzig relevante Platform. Das neue Startup Drooble könnte dazu in der Lage sein dies zu ändern.

Das Logo des Sozialen Netzwerks

Was ist Drooble?

Auf den ersten Blick sieht Drooble aus wie ein Facebook-Verschnitt, der einfach die Farben von Twitter geklaut hat. Aber nach kurzem Einleben, sieht man wie viel mehr das neue Netzwerk für Musiker zu bieten hat. Der Geist des Projektes verkörpert Solidarität und Kommunikation. Drooble versucht also tatsächlich ein soziales Soziales Netzwerk zu sein. Es geht weniger darum Likes (hier Applaus) für das tolle Foto vom Mittagsessen zu sammeln, sondern tatsächlich zu kommunizieren, die Musik der anderen anzuhören und auch Feedback zu geben. Dazu gehört der bei Facebook fehlende, jedoch von der Community gewünschte Dislike-Button.

Die Drooble Front Page

Das Karma-System

Ein ähnliches System kennt man von Reddit: Wenn du etwas postest, was der Community des Subreddits gefällt, wurde dein Post gut bewertet und bei Inhalten, die den Leuten nicht gefallen hat, wird der Beitrag schlecht bewertet. Ganz intuitiv. Die Summe der Bewertungen ist am Profil zu sehen und wird Karma genannt.

Bei Drooble läuft es aber ein Bisschen anders: Karma gewinnst du nicht nur durch Applaus für deine Beiträge, sondern auch wenn andere User deine Musik anhören, etwas darunter kommentieren oder du dich selbst an einer Diskussion beteiligst oder zu einem Song Feedback gibst beziehstunsweise jemandem Apllaudierst. Wie bereits erwähnt: Hier geht es stark um Interaktion und um das Sozial-Sein.

Bisherige Belohnungen für hohes Karma

Naja, das klingt bisher noch nicht so innovativ…

Das liegt daran, dass ich noch nicht zum springenden Punkt gekommen bin. Karma wird auf Drooble wie Währung gehandhabt. Man kann sich um Karma bestimmte Leistungen und Services vom Drooble-Team kaufen. Darunter finden sich Dienste wie Album-Reviews, Interviews, Press-Kit-Designs, Musikvideo-Showcases, Featuring, Song-Streams im nativen Web-Radio und vieles mehr. Nicht nur, dass die Musik an andere Musiker und Musik Fans gerichtet wird, das Ganze ist nämlich auch noch gratis. Man muss nur Zeit auf Drooble verbringen, sich mit Leuten unterhalten, Feedback zu Songs geben und bekommen und kaum sieht man sich um, hat man genug Karma generiert um sich gleich auch noch einen Promo-Dienst zu gönnen.

Mit Drooble ganz einfach neue Leute zum jammen finden.

Bandsuche: International

Auch kann man im eigenen Profil angeben welche Instrumente man spielt und über welche Fähigkeiten man verfügt. Jedes Genre und die Flexibilität beim proben und Gigs spielen kann man auch dem Account hinzufügen. Durch eine mächtige Suchfunktion, die spezifisches Filtern zulässt, kann man ganz einfach talentierte und offene neue Leute kennen lernen, deren Musik man entweder lieben lernt oder mit ihnen zusammen jammen oder sogar von ihnen Unterricht nehmen kann – online, wie auch offline.

Werde Teil einer großartigen Gemeinschaft

Na bitte, jetzt bin ich überzeugt. Wie gehe ich vor?

Du klickst auf diesen Link und registrierst dich. Entweder mit einer E-Mail-Adresse oder ganz einfach mittels Facebook-Autorisierung. Und dann füllst du einfach dein Profil aus, lädst ein paar deiner Songs hoch oder suchst gleich mal nach spannenden Musikern. Mich findet ihr zum Beispiel hier.

In dem Sinne: Smash that motherfucking follow button fam!!! 💯💯💯